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BeitragVerfasst: Donnerstag 17. Mai 2018, 12:07 
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Hallo zusammen,

diesen Streckenabschnitt habe ich nun mehrmals mittels Fahrstraßen und davon abhängigen Signalanlagen zu sichern versucht,
was letztendlich nur in totaler Verwirrung endete. Deshalb ist Eure Hilfe gefragt:

Der östliche Kreuzungsbahnhof wird von einer S-Bahnlinie mit Halt zum Fahrgastwechsel und planmäßiger Kreuzung bedient.
Richtung West halten die Züge auf Gleis 2, Richtung Ost auf dem Gleis 1.

Die RE-Züge nutzen ausschließlich das Gleis 2, dieses ist das eigentliche Hauptgleis. Diese halten dort nicht und fahren immer durch.
Gleis 2 wird somit von den RE in beiden Richtungen durchfahren, im Vorbild ist auf Gleis 2 Richtung Ost kein Ausfahrsignal vorhanden, was ich auch in BAHN
so umsetzen möchte.


Am westlich auf der Strecke gelegenen Kreuzungsbahnhof halten sowohl S-Bahn als auch RE an Gleis 1. Betrieblich also eingleisig, nur im Bedarfsfall, sollte Gleis 1 besetzt sein, soll automatisch auf Gleis 2 ausgewichen werden.

Einfahrten in besetzte Gleise sollen signaltechnisch überall im Netz ausgeschlossen sein. Signale sollten wie im Vorbild nur zur Fahrt auf Grün schalten und ansonsten in Rotstellung verweilen.




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BeitragVerfasst: Samstag 19. Mai 2018, 13:04 
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Registriert: Sonntag 16. März 2003, 15:25
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Guten Tag,

Das ist gleich ganz schön viel auf einmal. Ich glaube nicht, daß beim Vorbild jemand diesen Abschnitt komplett automatisieren würde.
Man kann das zwar sichern, aber bekommt es kaum verklemmungsfrei. D.h. die zweite Aufgabe der Fahrdienstleiter neben der Sicherheit, nämlich die Disposition, ist sehr schwer zu automatisieren. Dabei geht es darum, die Bahnhöfe bei hohem Verkehrsaufkommen nicht "zu zu fahren".

Eine minimale Variante mag diese sein: http://www.jbss.de/tmpdata/A-B-C-Stadt1.zip

Damit man das ganze überhaupt beschreiben kann, habe ich den Stationen Namen gegeben.
Den westlichen Bahnhof (C-Stadt) habe ich bzgl. Gleis 2+3 zur simplen Kreuzungsstelle umgebaut. Das stand zwar so dran geschrieben, war aber nicht so gebaut.

MfG,
Jan B.


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BeitragVerfasst: Sonntag 20. Mai 2018, 15:11 
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Registriert: Samstag 2. Februar 2013, 12:44
Beiträge: 36
Danke Jan für das Beispiel,

könntest Du dazu kurz die Funktion der einzelnen Signalanlagen und Fahrstraßen erklären?
Durch die Verschachtelung wird es leider schnell unübersichtlich :(

Beim Test mit mehreren Zügen kollidiert in A-Stadt leider immer wieder der RE in voller Fahrt mit der am Gleis 2 vor dem Signal wartenden S-Bahn.
Vielleicht liegt der Fehler auch bei mir da ich um das manuelle Ausrücken zu umgehen die Depots auf "nur Einrücker" gesetzt und dahinter jeweils ein Stück Gleis und einen Prellbock gebaut habe.

Wäre eine lange Fahrstraße Ostdorf - B-Stadt und Vice versa für den RE nicht eine einfache Lösung? Durch automatischen Ausschluss der feindlichen Fahrstraßen müssten keine Abhängigkeiten mehr eingetragen werden...
Nur die auf dem Weg der Fahrstraße liegenden Signale müssten durchgeschaltet werden, also keine Funktion als Startsignal haben sondern bei eingestellter Fahrstraße mit "Grün" zeigen...


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BeitragVerfasst: Sonntag 20. Mai 2018, 18:43 
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Registriert: Mittwoch 22. August 2012, 16:01
Beiträge: 161
Wohnort: Lüdenscheid / Sauerland
Moin,

ich habe Dein Problem auch mal durchgesehen und bin zu dem Schluss gekommen, dass in Deinem Falle, bei mir nur ein Richtungsbetrieb durch alle Bahnhöfe stattfinden würde. Zumindest würden sich dann die Fahrten komplett realisieren lassen und sowohl Halte als auch Durchfahrten wären problemlos machbar. Allerdings dann für den RE mit langsamen Durchfahrten an manchen Bahnsteiggleisen. Aber ich denke mal, auf diese vereinfachte Variante wärst Du auch selbst gekommen.

Gruß Jens

_________________
Wer denkt, dass ein Fahrdienstleiter den Fahrdienst leitet, der denkt auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 23. Mai 2018, 11:46 
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Registriert: Sonntag 16. März 2003, 15:25
Beiträge: 1911
Guten Tag,

Hp_0 hat geschrieben:
Danke Jan für das Beispiel,
könntest Du dazu kurz die Funktion der einzelnen Signalanlagen und Fahrstraßen erklären?...


Es gibt eine strenge Trennung in Bahnhöfe und freie Strecke, ähnlich zum Vorbild mit Bahnhofsblock und Streckenblock.

Jedes Bahnhofsgleis ist durch eine Signalanlage gesichert, z.B. "AStadt_2" für A-Stadt Gleis 2.

Jeder Streckenabschnitt zwischen Bahnhöfen ist durch 2 Signalanlagen gesichert, jeweils für die beiden möglichen Fahrtrichtungen, z.B. "AStadt-BStadt" und "BStadt-AStadt".

Fahrstraßen sind entweder Einfahrstraßen von der freien Strecke in einen Bahnhof oder umgekehrt Ausfahrstraßen aus einem Bahnhof in die freie Strecke.
z.B. "AStadt_B-1" ist A-Stadt, Einfahrt von B-Stadt in Gleis 1
z.B. "AStadt_2-B" ist A-Stadt, Ausfahrt von Gleis 2 in Richtung B-Stadt

Hp_0 hat geschrieben:
Beim Test mit mehreren Zügen kollidiert in A-Stadt leider immer wieder der RE in voller Fahrt mit der am Gleis 2 vor dem Signal wartenden S-Bahn.


Die Fahrstraße "AStadt_B-2-O" prüft und blockiert das Gleis 2 in A-Stadt nicht. Hier gibt es eine verbesserte Version:

http://www.jbss.de/tmpdata/A-B-C-Stadt1.zip

Hp_0 hat geschrieben:
Vielleicht liegt der Fehler auch bei mir da ich um das manuelle Ausrücken zu umgehen die Depots auf "nur Einrücker" gesetzt und dahinter jeweils ein Stück Gleis und einen Prellbock gebaut habe.


Nein, damit hat das nichts zu tun. Ich habe es in dem neuen Beispiel auch so gemacht.
Dabei ist nur zu beachten, daß das Depot D-Stadt auf einer freien Strecke liegt und daher beim Ein- und Ausrücken unterschiedliche Signalanlagen zu beachten sind. Deshalb steht dort das Signal "H18", das beim Wenden die Signalanlagen passend umschaltet.

Hp_0 hat geschrieben:
Wäre eine lange Fahrstraße Ostdorf - B-Stadt und Vice versa für den RE nicht eine einfache Lösung?


Möglicherweise. Ich bin aber kein Freund solcher Lösungen, weil sie das Prinzip der Trennung von Streckenblock und Bahnhofsblock stören. Andererseits gibt es heute viele Bahnhöfe, die aus mehreren Teilen bestehen, die früher mal selbständige Bahnhöfe waren und äußerlich auch noch so erscheinen.

Hp_0 hat geschrieben:
Durch automatischen Ausschluss der feindlichen Fahrstraßen müssten keine Abhängigkeiten mehr eingetragen werden...


Keine wohl nicht, aber vielleicht weniger.

Hp_0 hat geschrieben:
Nur die auf dem Weg der Fahrstraße liegenden Signale müssten durchgeschaltet werden, also keine Funktion als Startsignal haben sondern bei eingestellter Fahrstraße mit "Grün" zeigen...


Das kann man in gewissem Umfang machen, die Diskussion dazu hatten wir schon öfter, da gibt es auch hier im Forum Beispiele.
(Ich muß jetzt erstmal weg zu einem außerplanmäßigen Dienst wegen einer alten Weltkriegsbombe, die Dresden ins Verkehrschaos gestürzt hat..)

Grüße,
Jan B.


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BeitragVerfasst: Dienstag 21. August 2018, 18:38 
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Registriert: Samstag 2. Februar 2013, 12:44
Beiträge: 36
Hello again,

Danke Jan für die Mühe mit dem A-B-C Stadt Netz!

Ich muss mich leider entschuldigen: Zwischenzeitlich war es mir nach langer Zeit einmal wieder möglich die Situation im "Real Life" zu begutachten.
Anders als in Erinnerung ist für alle Ausfahrten, welche im alltäglichen Betrieb durchgeführt werden, ein entsprechendes Signal vorhanden.
Lediglich von Gleis 1 Richtung Westen ist keine Ausfahrt auf Signal möglich.

Eine andere Besonderheit konnte aber mehr oder weniger zweifelsfrei festgestellt werden: Im östlich anschließenden eingleisigen Abschnitt gibt es keine Signale, lediglich ein BÜ Überwachungssignal, welches hier aber selbsterklärend ist.

Ich habe das Testnetz mal aktualisiert. Ja, diesmal mit echten Ortsbezeichnungen, hier geht es um die Ausfädelung der Kurhessenbahnstrecke Kassel-Korbach aus der Hauptstrecke nach Warburg im Bahnhof Obervellmar. Zwischen Obervellmar und Weimar (Ortsteil von Ahnatal, nicht das mit Goethe und Schiller :D ) gibt es wie so oft in der Kasseler Umgebung einige betriebliche Besonderheiten, auch den getrennten Betrieb von Regiotram (Verkehrt hier nicht nach BO-Strab, sondern S-Bahn ähnlich nach EBO) und RE4 zwischen Casselbreite und Obervellmar. Ich habe die Fahrzeuge mal durch normale S-Bahn Fahrzeuge und den RE als Süwex Flirt dargestellt um wenigstens in den Testnetzen mal etwas Abwechslung von meinem einzigen Dauerprojekt zu bekommen.

Das hochgeladene Netz läuft eigentlich einwandfrei, das teilweise mögliche Zufahren von Weimar ist akzeptabel, da bei mir Fahrplanmäßig nicht zwei Züge beide Gleise in selbe Richtung belegen.

Mein weiterhin bestehendes Problem wird ersichtlich wenn das Netz auf volller Geschwindigkeit läuft: In Heckershausen stehen sich RE(Esig) und S-Bahn äh "RT" (am Asig Gleis 2) gegenüber, obwohl über Signalanlagen eigentlich eine Ausfahrt in Casselbreite Gleis 2 verhindern sollen, wenn noch ein entgegenkommender RE zwischen Weimar und Casselbreite unterwegs ist...

Ich hoffe für die erfahrenen BAHNer ist es kein schwer zu lösendes Problem.
Ich will endlich weiterbauen und nicht nur, wenn ich überhaupt mal zu BAHN komme, über diese blöden betrieblichen Sonderfälle grübeln :( :?


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BeitragVerfasst: Mittwoch 22. August 2018, 15:45 
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Registriert: Sonntag 16. März 2003, 15:25
Beiträge: 1911
Guten Tag,

Hp_0 hat geschrieben:
Hello again,

...Das hochgeladene Netz läuft eigentlich einwandfrei, das teilweise mögliche Zufahren von Weimar ist akzeptabel, da bei mir Fahrplanmäßig nicht zwei Züge beide Gleise in selbe Richtung belegen.

Mein weiterhin bestehendes Problem wird ersichtlich wenn das Netz auf volller Geschwindigkeit läuft: In Heckershausen stehen sich RE(Esig) und S-Bahn äh "RT" (am Asig Gleis 2) gegenüber, obwohl über Signalanlagen eigentlich eine Ausfahrt in Casselbreite Gleis 2 verhindern sollen, wenn noch ein entgegenkommender RE zwischen Weimar und Casselbreite unterwegs ist...


Alle 4 Züge in diesem Netz sind gestoppt. Das läuft völlig ohne Probleme bis in alle Ewigkeit.

So ist es aber wohl nicht gedacht. Welche Züge sollen denn gestartet werden?

Wenn man alle 4 startet, läuft es eine Weile. Irgendwann gibt es eine Verklemmung bei Weimar oder Heckershausen. Es ist nicht immer an der selben Stelle und nicht immer die selbe Situation.
Schon lange vorher gibt es aber Störungsmeldungen. Es werden an einigen Stellen Fahrstraßen angefordert, die Signalanlagen einschalten, ohne deren Zustand vorher zu prüfen. Das führt dann zu Zählerüberläufen und in der Folge auch zu -unterläufen. Beides wird von BAHN korrekt gemeldet. Die weiteren Folgen habe ich mir nicht angeschaut. Sehr wahrscheinlich werden da Fahrstraßen zugewiesen, obwohl der Fahrweg gar nicht frei ist.

Es betrifft mindestens das Signal H2 in Casselbreite und die Kontakte K109 und K_000110_00 in Weimar, also die jeweils dort angeforderten Fahrstraßen.

Grüße,
Jan B.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 22. August 2018, 18:13 
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Registriert: Samstag 2. Februar 2013, 12:44
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Bei allen vier Zügen in Betrieb wird eigentlich fast immer Weimar zugefahren. Könnte man womöglich auch irgendwie technisch verhindern,
ist für mich aber erstmal akzeptabel da dies keine im Blockabstand in beide Richtungen befahrene Magistrale werden soll.
Ohne den Güterzug wird öfter die beschriebene ungewollte Situation in Heckershausen vor dem Signal gegenüberstehenden Zügen sichtbar.

Bei mir gab es keine Störungsmeldungen da standardmäßig die Dispatchernachrichten dieses Typs abgewählt waren. Jetzt werde auch ich vorgewarnt :D

Die Meldungen beziehen sich bisher nur auf die Signalanlage "Asig_FWEI_Gl.1_Gl.2_R" welche Regio und Güterzüge in Weimar auf S-Bahnen der Gegenrichtung warten lassen soll.
Waren bei Dir auch andere betroffen?

Habe diese auf den maximalen Zählerwert 500 gestellt, mit zwei Zügen läuft es jetzt problemlos. Bin mir trotzdem noch nicht ganz überzeugt dies so in mein großes Netz zu übernehmen.


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BeitragVerfasst: Freitag 24. August 2018, 18:35 
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Registriert: Sonntag 16. März 2003, 15:25
Beiträge: 1911
Guten Tag,

Hp_0 hat geschrieben:
Bei allen vier Zügen in Betrieb wird eigentlich fast immer Weimar zugefahren...
Die Meldungen beziehen sich bisher nur auf die Signalanlage "Asig_FWEI_Gl.1_Gl.2_R" welche Regio und Güterzüge in Weimar auf S-Bahnen der Gegenrichtung warten lassen soll.
Waren bei Dir auch andere betroffen?


Ich glaube nicht.

Hp_0 hat geschrieben:
Habe diese auf den maximalen Zählerwert 500 gestellt, mit zwei Zügen läuft es jetzt problemlos...


Aber mit allen 4 nicht.

Beispiel: Ausfahrt von Heckershausen Gleis2 Ri. Westen (ASig H4). Die Fahrstraße FHEH_Gl.2-FWEI prüft nur den Streckenblock des nächsten Abschnitts (und nur den in Gegenrichtung). Wenn die Strecke frei ist, aber in Weimar beide Gleise in Gegenrichtung besetzt sind, z.B. von G und S, dann fährt der Zug trotzdem los und steht dann vor dem ESig von Weimar (H12). Keiner der beiden Gegenzüge kann sein Gleis räumen. Es kann sogar noch ein Zug hinterher fahren und auf den wartenden auffahren.

Grüße,
Jan B.


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