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BeitragVerfasst: Freitag 27. November 2015, 17:46 
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Registriert: Sonntag 28. Oktober 2007, 21:35
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Wohnort: Bünde
Hallo,
in zwei Wochen (13.12.2015) ist Fahrplanwechsel.
Dann fahren in Niedersachsen und NRW folgende Betreiber in SPNV (anstelle der DB AG):
- Westfalenbahn: (Bielefeld - Herford - Löhne - Minden - Wunstorf - Hannover - Braunschweig, Rheine - Osnabrück - Bünde - Löhne - Minden - Wunstorf - Hannover - Braunschweig)
- Metronom: Hannover - Gifhorn - Wolfsburg, Hildesheim - Braunschweig - Wolfsburg
- National Rail: Mönchengladbach - Köln - Solingen - Wuppertal - Hagen - Hamm - Münster - Rheine, Wuppertal - Solingen - Köln - Bonn-Mehlem

Es werden neue Fahrzeuge eingesetzt, u.a. KISS, FLIRT, etc.
MfG
woehlecke


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BeitragVerfasst: Samstag 28. November 2015, 09:31 
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Aber ERIXX u.a. auf der Strecke Braunschweig - Vienenburg bleibt?

Da rollen LINT 41 (entspr. BR 648) ...

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Freundliche Grüße aus dem Donautal nähe Wien
Fred


Aktuelle Busparade: Bild
(Die Farben wurden durch die Umwandlung in GIF-Format und Reduzierung auf 256 Farben verfälscht!)


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BeitragVerfasst: Samstag 28. November 2015, 13:08 
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Hallo Erik,

Zitat:
Aber ERIXX u.a. auf der Strecke Braunschweig - Vienenburg bleibt?
Da rollen LINT 41 (entspr. BR 648) ...


Erixx bedient folgende Strecken:

Seit dem 14.12.2011 befährt die erixx GmbH mit 25 Triebwagen vom Typ Lint 41 die Strecken Hannover - Buchholz und Bremen - Uelzen. (bis 2019)

Seit dem 14.12.2014 fährt die erixx GmbH mit 28 Triebwagen vom Typ Lint 54 außerdem die Strecken Hannover - Bad Harzburg, Bad Harzburg/Goslar - Braunschweig, Braunschweig - Uelzen sowie Lüneburg - Dannenberg (bis 2029)

Auf der von Dir angesprochenen Strecke rollen also die LINT 54 (entsprechend BR 622).
Da die Fahrzeuge relativ neu sind, wird sich sehr wahrscheinlich daran auch 2016 nichts ändern.

LG
Rolf

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Mein Link-Tipp zu BAHN: http://www.gerdinoack.de. Dort findet Ihr Filme und Grafiken zu BAHN von Gerd (Username gnock) und mein neues Fahrzeugarchiv, das auch unter dem neuen Direktlink www.gerdinoack.de/Fahrzeugarchiv_385/ zu erreichen ist.


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BeitragVerfasst: Samstag 28. November 2015, 13:53 
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Wohnort: Erfurt
woehlecke hat geschrieben:
Hallo,
in zwei Wochen (13.12.2015) ist Fahrplanwechsel.
Dann fahren in Niedersachsen und NRW folgende Betreiber in SPNV (anstelle der DB AG):
- Westfalenbahn: (Bielefeld - Herford - Löhne - Minden - Wunstorf - Hannover - Braunschweig, Rheine - Osnabrück - Bünde - Löhne - Minden - Wunstorf - Hannover - Braunschweig)

Fahrzeuge: jeweils KISS
- Außerdem wird noch die Strecke Emden - Rheine - Münster übernommen, die mit FLIRTs gefahren wird.

Zitat:
- Metronom: Hannover - Gifhorn - Wolfsburg, Hildesheim - Braunschweig - Wolfsburg

Fahrzeuge: Alstom Coradia Continental (Bild siehe hier )

Zitat:
- National Rail: Mönchengladbach - Köln - Solingen - Wuppertal - Hagen - Hamm - Münster - Rheine, Wuppertal - Solingen - Köln - Bonn-Mehlem


Das Unternehmen heißt übrigens hier National Express. Eingesetzt werden Talent2-Triebwagen (3- und 5-teilig) von Bombardier. Außerdem fährt der RE7 auf der Strecke Rheine - Krefeld. Mönchengladbach wird von Kölner Seite nur mit RE8 Koblenz - MG + RB27 Koblenz - Rommerskirchen (in der HVZ weiter nach MG) erreicht. Der RE7 befährt ab Köln die Strecke Dormagen - Neuss - Krefeld.

Zitat:
Es werden neue Fahrzeuge eingesetzt, u.a. KISS, FLIRT, etc.
MfG
woehlecke


LG
Rolf

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BeitragVerfasst: Mittwoch 2. Dezember 2015, 10:17 
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Beiträge: 33
Wohnort: Bünde
Hallo,
ja ich weiss, dass das Unternehmen National Express heisst.
Das ist übrigens ein Tochterunternehmen von dem britischen Unternehmen National Rail.
Ich wollte eigentlich sagen, dass die DB AG immer mehr Strecken an private EVU's verliert.
MfG
woehlecke


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BeitragVerfasst: Mittwoch 2. Dezember 2015, 13:09 
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Beiträge: 2182
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Da hast Du sicherlich nicht ganz Unrecht.

Und was NRW betrifft, ist DB Regio ja ganz arg gebeutelt, denn den RRX-Vorlaufverkehr (ab Dez. 2018) verliert man ja auch schon an
National Express und Abellio Rail NRW (RE1+ RE11 Abellio, RE4, RE5, RE6 an NE).
Und gerade bei so einer Ausschreibung fragt man sich, wie das kommt. Denn schließlich waren die Bedingungen für die Strecken und
die Fahrzeuge vorgegeben, also der Einkauf für alle gleich. Und Lohn-Dumping kann eigentlich auch nicht sein - schließlich zahlt Abellio
nach GDL-Tarif, bei NE wurde das Personal aufgeteilt und der Zugbegleitdienst an die Fa. Stölting, die aber auch nach Tarif zahlt.
Ergo: Welche Kosten entstehen den Privatbahnen nicht oder können sie kleiner halten als die DB Regio? Und/Oder: Was machen die
Privaten anders, dass sich die Aufgabenträger (Land, VRR, VRS) für diese entscheiden?

Man steckt da nicht drin. Und Gott-sei-Dank muss ich auch nicht solche Entscheidungen treffen. Letztendlich muss sich die Bahn fragen,
ob das bisherige System noch richtig ist (bzw. überhaupt richtig war).

LG
Rolf

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BeitragVerfasst: Mittwoch 2. Dezember 2015, 13:34 
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Hallo Rolf,
ich selbst bin DB-Eisenbahner.
Das ist nur für uns "DB-Eisenbahner" blöd, denn die Privaten EVU's erkennen unsere DB-Mitarbeiter-Fahrkarten (Freifahrten, DB-Jobticket Mitarbeiter, etc.) nicht mehr an.
MfG
woehlecke


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BeitragVerfasst: Mittwoch 2. Dezember 2015, 14:16 
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woehlecke hat geschrieben:
Hallo Rolf,
ich selbst bin DB-Eisenbahner.
Das ist nur für uns "DB-Eisenbahner" blöd, denn die Privaten EVU's erkennen unsere DB-Mitarbeiter-Fahrkarten (Freifahrten, DB-Jobticket Mitarbeiter, etc.) nicht mehr an.
MfG
woehlecke


Ist aber umgekehrt genauso. Ich hab ja bis Ende 2014 die Fahrkarten auf der RB42 kontrolliert. Da waren etliche Mitarbeiter von NWB, ERB, die mit der Bahn von Essen, Wanne-Eickel oder von Münster Richtung Münsterland wollten oder nur bis Recklinghausen. Sie brauchten auch eine Monatskarte, wie jeder andere Fahrgast auch. Gut, wir haben sie natürlich nicht mehr kontrolliert - waren ja Stammgäste. Aber bei Fahrausweiskontrollen durch den VRR z.B., mussten sie ihr Ticket vorzeigen. Es gab auch keine Sonderkonditionen (oder es wurde betriebs-intern geregelt).
Allerdings: Freifahrten oder Jobtickets müssten doch auch in privaten Zügen gelten. Schließlich sind das ja Vereinbarungen mit den Verkehrsverbünden und nicht mit den EVU's.

Sonst wärst Du in der Tat ganz besch... dran.
Wenn man sich mal vorstellt: z.B. Heute: Du kommst mit einem ICE von München nach Hannover und willst dann zu Deinem Heimatort Bünde. Heute könntest Du ab Hannover ja noch mit dem RE60 fahren, aber in 12 Tagen fährt die WFB und Du müsstest bezahlen.
Oder, was noch schlimmer wäre: Du müsstest in ein kleines Dorf in der Nähe von Bünde mit einer Haltestelle, an der die RE60s nicht halten. Dann müsstest ja dann für die Strecke Bünde - Kuhkaff ein Ticket kaufen, weil die WFB dort die einzige RB-Linie bedient?
Und: was würde passieren, wenn die RB-Leistungen im Dez. 2017 von der WFB an die ERB übergehen? Müsste man dann 2 Fahrkarten als DB-Mitarbeiter kaufen, wenn man Hannover nach Kuhkaff fahren möchte - 1x für die WFB-Strecke von Hannover oder Bad Oeynhausen (die Strecke könnte man ja noch mit dem IC fahren) bis Bünde und dann für die ERB-Strecke nach Kuhkaff?
Ich kann's - bzw. will es mir nicht vorstellen.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 2. Dezember 2015, 14:34 
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Hallo Rolf,
die Freifahrten der DB-Mitarbeiter gelten in den meisten privaten EVU's nicht.
Jeder DB-Mitarbeiter muss eine reguläre Fahrkarte kaufen (Landes-Tarif oder Verbundtarif, etc.).
Diese kann er ggf. bei seiner Dienststelle zur Erstattung als Dienstreise einreichen.
Für die täglichen Fahrten zur Arbeitsstelle kann er Monatkarten zum regulären Tarif (Landes-Tarif, Verbundtarif, etc.) kaufen und diese beim Finanzamt als Werbungskosten einreichen.
MfG
woehlecke


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BeitragVerfasst: Mittwoch 2. Dezember 2015, 18:14 
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Ist das Ganze kompliziert geworden. Nu gut - ett lässt sich ändern.
Und ich dachte schon, mein Leben wäre kompliziert. Hier ist es so: Ich wohne in Dülmen, dass zur VGM gehört. 5 km weiter Richtung SüdWest liegt die Haltestelle Sythen, die zum VRR gehört.
Gerade im Einzelverkehr hat der VRR erheblich günstigere Tarife als der VGM (die entsprechen dem Landestarif). Deshalb steht z. B. bei einer Fahrt nach Essen im Raum, ob man nun mit dem Auto nach Sythen fährt und dort eincheckt oder doch ab Dülmen. ...
Meistens entscheided man sich dann für Sythen ... Denn selbst incl. Autofahrt ist die Fahrt oftmals günstiger als mit dem NRW-Tarif.

Ich geh wieder BAHN-Fahrzeuge ausmessen und bauen, die gibt es wenigstens kostenlos :lol: :wink:

Lg
Rolf

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BeitragVerfasst: Mittwoch 2. Dezember 2015, 19:26 
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Beiträge: 33
Wohnort: Bünde
Hallo Rolf,
darf ich fragen, an welchen BAHN-Fahrzeugen du gerade "bastelst"?
Ich suche für mein OWL-Netz noch die neuen KISS-Triebwagen der WFB.
MfG
woehlecke


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BeitragVerfasst: Mittwoch 2. Dezember 2015, 22:06 
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Beiträge: 2489
Wohnort: Pirna (an der Elbe, in Sachsen)
Guten Abend,

nicht immer ist die DB teurer als andere Anbieter. Sie hat sogar schon Strecken/Netze nach einer Neuausschreibung zurück gewonnen. Manchmal mit zweifelhaftem Nutzen für die Fahrgäste (628 statt Niederflureinstieg, keine behindertengerechte Toilette.

Aber warum ist sie oft teurer? Klar, der vielzitierte Wasserkopf ist u.a. schuld. Über die Jahre hinweg wurden viele, manchmal auch wenig sinnvolle Stellen geschaffen. All diese Mitarbeiter müssen bezahlt werden. Andere Unternehmen arbeiten mit schlankeren Strukturen und können somit Personalkosten einsparen.

Aber wenn ich dann lese, dass sich Eisenbahner über den Verlust ihrer Vergünstigungen beschwerden, dann bin ich etwas irritiert. Genau das sind nämlich auch Kosten, welche die DB bei Ausschreibungen mit einpreisen muss. Denn auch die Freifahrten müssen irgendwie bezahlt werden - das Finanzamt schaut da genau hin.

Heiko

_________________
- schöner leben ohne nazis -


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BeitragVerfasst: Donnerstag 3. Dezember 2015, 01:35 
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Beiträge: 2182
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woehlecke hat geschrieben:
Hallo Rolf,
darf ich fragen, an welchen BAHN-Fahrzeugen du gerade "bastelst"?
Ich suche für mein OWL-Netz noch die neuen KISS-Triebwagen der WFB.
MfG
woehlecke


Ja, die nächsten Projekte sind neuen WFB-Fahrzeuge KISS (für RE60/70) und FLIRT3 (für RE15).

Beim KISS hatte ich noch eine organisatorische Frage an Jan Bochmann per E-Mail gestellt, weil die Länge des Zuges als Einheit größer ist als die Maximallänge der nfz-Datei von BAHN, und das ist seit gestern Nachmittag geklärt (wir waren da auch einer Meinung). Daher wird es den KISS als Fahrzeugsatz mit einzelnen Fahrzeugen geben. Ich hatte mich parallel mit der Ermittlung der Fahrzeuglängen der FLIRT3s beschäftigt und habe mir Fahrzeugbilder gesucht (von KISS & FLIRT3), wobei mir Maik (Rheine-Bahner) sehr geholfen hat.
Aber heute Abend war Volleyball (freies Training mit unserer Damen-Mannschaft :D ) angesagt, dafür musste die Fahrzeugproduktion ein wenig früher geschlossen werden :wink: .

Ich werde Euch auf jeden Fall benachrichtigen, wenn die Fahrzeuge fertig sind.

LG Rolf

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BeitragVerfasst: Donnerstag 3. Dezember 2015, 12:22 
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Wohnort: Wördern / Niederösterreich
Zu den Freifahrten:

Ich bin in Österreich bei ÖBB-Postbus GmbH beschäftigt, einem 100%igen Tochterunternehmen der ÖBB.
Und ich muss bei der ÖBB auch normal bezahlen, wenn ich mal mit dem Zug fahre.

Freifahrt habe ich nur bei ÖBB-Postbus.
Das aber auch nur, wenn ich meinen Mitarbeiterausweis dabei habe oder Dienstbekleidung trage.

Bei den anderen Busunternehmen im Verkehrsverbund muss ich auch voll zahlen.

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Fred


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BeitragVerfasst: Donnerstag 3. Dezember 2015, 15:11 
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Beiträge: 2182
Wohnort: Erfurt
Heiko Schneider hat da nicht ganz Unrecht: Solche Vergünstigungen wie z.B. Freifahrten finden sich irgendwann in den Kosten des Unternehmens wieder. Sie sind auch noch aus Zeiten, wo man ein Ticket am Schalter kaufte und es noch aus Pappe bestand. Und da die Bahn auch nicht jede einzelne Fahrt zurückverfolgen kann, werden einfach Pauschalen an die Regionalen Aufgabenträger gezahlt. Das verringert zwar den Arbeitsaufwand, aber sicher nicht den Gesamtkostenfaktor.

Und dann kommt noch dazu, dass diese Freifahrten auch noch Rentnern (sowohl ehem. Mitarbeiter als auch deren Lebenspartner) zugestanden werden. Ich erlebe es 1x pro Monat, wenn Papa wieder kommt und fragt, ob wir mal eben zum Bahn-Automaten fahren können. Es ist zwar nur eine Fahrt alle 2 Monate, aber in der Zwischenzeit holt man sich die Fahrkarte für Mama. Und alle 2 Monate fahren die beiden dann durch Deutschland um meine Geschwister zu besuchen - kostet ja nix.
Gut, "nix" ist nicht ganz richtig - man muss nun 2€ in den Automaten stecken. Aber: ob die 2 € wirklich den ganzen Apparat, der dann hinter diesem Verkauf steckt, finanzieren?

Zu den Freifahrten gibt es dann ja noch einige Kosten mehr, wie z.B. Altersvorsorge etc., die zwar zum größten Teil vom MA gezahlt werden, die Bahn aber auch einen gehörigen Anteil dazuschießt. etc. etc.

Die Idee von Herrn Mehdorn, der damaligen Bundesbahn einen Sparkurs aufzuerlegen und sie an die Börse zu schicken war im Prinzip nicht schlecht. Leider sparte man sich tot, in dem die Kosten nicht wirklich senkte, sondern sie nur auf andere Tochter-Unternehmen verteilte oder verschob und außerdem wirklich nötige Investitionen gestrichen hat oder um Jahre zurücklegte.
Geblieben ist nun ein Monster, das leider für jeden Schritt nach vorn das 10fache an Energie benötigt wie normal, weil der Hintern und der (Ratten-)Schwanz viel zu schwer geworden sind.
Auf DSO gab es mal eine schöne Geschichte einer Erdbeertorte, die man ohne weiteres auf die Bahn übertragen kann. Wen's interessiert:
http://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?3,3429046,page=1 (nur zum Lesen ist keine Anmeldung erforderlich)

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